02 Aug
2018

Weitere Kürzungen beim AMS-Budget geplant

Für 2019 drohen Einsparungen von bis zu 25 Prozent

Die Bundesregierung plant dramatische Einschnitte beim AMS-Budget für 2019.

Das AMS könnte den Zugriff auf eine Rücklage verlieren. Damit würde das Budget für das AMS im kommenden Jahr statt 1,4 Mio (wie 2018) nur mehr 1,05 Mio betragen, was einer Budgetkürzung von bis zu 25 Prozent gleichkommen würde.

"Aktive Arbeitsmarktpolitik darf nicht kaputtgespart werden."

"Denn die Rechnung bezahlen langzeitarbeitslose und benachteiligte Menschen und letztlich die gesamte Gesellschaft", so die Reaktion von Judith Pühringer, Geschäftsführerin von arbeit plus in der Presseaussendung vom 2.8.2018.
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Rasche Klarheit über die budgetären Rahmenbedingungen im AMS-Bereich für 2019

fordert Sozialwirtschaft Österreich. "Mit einer Kürzung von 25 Prozent käme das einem Kahlschlag in vielen Bereichen gleich", so SWÖ-Vorsitzender Erich Fenninger. "Betroffen wären vor allem Jugendliche, die sich mit einem Lehrabschluss schwer tun, Menschen mit Migrationshintergrund, behinderte Menschen und ältere Arbeitslose - alles Gruppen, die wie die gestern veröffentlichen Arbeitsmarktdaten zeigen, nicht so stark von der Konjunktur profitieren."
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Medienberichte:

derstandard.at/2000084560390/Arbeitsmarktservice-droht-deutliche-finanzielle-Kuerzung

https://kurier.at/politik/inland/tuerkis-blau-steht-jetzt-auch-beim-ams-auf-der-ausgabenbremse/400078109

https://kurier.at/meinung/kahlschlag-beim-ams-waere-fatales-signal/400078220

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