25 Jul
2018

EQUAL
PENSION DAY

Frauen bekommen 43 % weniger Pension

Der equal pension day markiert den Tag im Jahr, ab dem Frauen im Vergleich zu Männern statistisch gesehen ihr Jahrespensionseinkommen erreicht haben. Nach Berechnungen der Frauenabteilung der Stadt Wien fällt dieser heuer für Österreich auf den 28. Juli 2018. 

Neue Broschüre „Frauen und Pension“

Wie wirken sich Lebensentscheidungen auf die Pension aus?
Wie kann die Pension verbessert werden?

Finanzielle Unabhängigkeit ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Frauen ihr Leben selbstbestimmt gestalten können.

Das afz - autonomes Frauenzentrum hat in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Linz eine neue Broschüre erstellt. In diesem Ratgeber finden Sie alles rund um die Pension mit wichtigen Tipps, was es zu beachten gibt und wie die Pension verbessert werden kann. Ebenso beinhaltet sind Informationen zum Pensionskonto und der Witwen/Witwerpension.

Broschüre kostenlos bestellen!
Frauenbüro der Stadt Linz
Altes Rathaus, Hauptplatz 1, 4041 Linz
0732 7070 1191, frauenbuero@mag.linz.at

Broschüre zum Download

In Österreich betrug die durchschnittliche Alterspension von Frauen im Jahr 2016 mit monatlich Euro 1.078,– brutto knapp 56,4% der Alterspension der Männer!

Fast 70% (69,3%) der AusgleichszulagenbezieherInnen zur Alterspension sind Frauen.1 Damit sind Frauen in der Pension überdurchschnittlich von Armut bedroht. 

Altersarmut ist daher für Frauen ein reales Problem!

Die Ursachen für die niedrige Eigenpension von Frauen liegen darin, dass Frauen durchschnittlich weniger verdienen als Männer; dies liegt einerseits am Gender Pay Gap, andererseits an steigenden atypischen Beschäftigungsverhältnissen, aber insbesondere an der anhaltend hohen Teilzeitquote. Die Gründe für Teilzeitbeschäftigungen und Erwerbsunterbrechungen liegen in der Regel in der immer noch vorherrschenden Hauptverantwortung der Frauen für die Haushalts- und Sorgearbeit: So leisten Frauen in Österreich die überwiegende Kinderbetreuung und insgesamt ca. 2⁄3 der unbezahlten Arbeit (z.B. Haushalt und Pflege von Angehörigen).

Die mit der Pensionsreform umgesetzte Verlängerung des Durchrechnungszeitraums (siehe Punkt 3.5) hat dazu geführt, dass sich die Erwerbsunterbrechungen und die Zeiten einer Teilzeitbeschäftigung viel stärker negativ auf das künftige Pensionseinkommen auswirken.

Mit der Broschüre Frauen und Pension will das Frauenbüro der Stadt Linz für Frauen die wichtigsten Informationen zum Pensionsrecht liefern und aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, die staatliche Pensionsleistung zu erhöhen und damit die eigene finanzielle Alterssicherung von Frauen zu verbessern.

 

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