02 Mär
2022

Frauentag in OÖ

Aktionen, Veranstaltungen, Interessantes

Bündnis 8.März: Nix geht ohne uns 

Der Internationale Frauentag steht an und das Bündnis 8. März vernetzt sich, um verstärkt auf die Situation von Frauen aufmerksam zu machen und um dem frauenpolitischen Rückschritt gegenzusteuern - über ideologische und Parteigrenzen hinweg.  Die Aktivist*innen wollen laut sein, Spaß haben und richtig auf den Putz hauen. Das Motto ist: “Nix geht ohne uns!”

Veranstaltungstipps

3. März, ab 17:00 Uhr
4400 Steyr, Museum Arbeitswelt Steyr

„Frauen.Zukunft.Visionen“
Infostände, Kurzfilm, Vortrag Veronika Bohrn-Mena
Eintritt frei

8. März, 16.00 Uhr und 9. März, 19.00 Uhr
4020 Linz, Central Linz, Landstraße 36

Scherbenpark | zweitspiel - ein Theaterstück von ALINA BRONSKY / THOMAS RICHHARDT
gfk - Gesellschaft für Kulturpolitik OÖ

8. März, 17.30 Uhr
4020 Linz, Hauptplatz

Protestaktion zum Int. Frauentag, Feminismus und Krawall
Eintritt frei

8. März, 18.00 Uhr
online

Buchpräsentation „Klatschen reicht nicht! Systemheld*innen im Porträt“
mit Autorin und Grafikdesignerin Luna Al-Mousli sowie Barbara Blaha, Momentum Institut

8. März, ab 20.00 Uhr
4040 Linz, Stadtwerkstatt, Kirchengasse 4

Nightline in der Stadtwerkstatt Linz, Feminismus und Krawall
Eintritt frei

10. März, 18.30 Uhr
4560 Kirchdorf, Kino, Bambergstraße 20

Frauenfilmabend mit Sektempfang: Contra
Ein Professor diskriminiert eine Jurastudentin auf rassistische und sexistische Weise. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art.
Eintritt: € 7,-

11. März 2022, 16.00 Uhr
4020 Linz, Treffpunkt Musiktheater

DEMO ZUM INT. FRAUENTAG “NIX GEHT OHNE UNS”

12. März, 9.00 - 12.00 Uhr
4020 Linz, Cardijn-Haus, Kapuzinerstr. 49

Film-Café: „Die göttliche Ordnung“, Anmeldung erforderlich
ein Film zum Kampf um die Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz
Eintritt: freiwillige Spenden

15. März, 17.00 Uhr
online

Alt - arm - weiblich...
Die Geschäftsführerin der VFQ GmbH Mag.a Ulrike Bernauer-Birner, MSc stellt bei dieser Onlineverstaltung die Bekämpfung der Altersarmut von uns Frauen in den Mittelpunkt.

16. März, 18.00 Uhr
online

Buchpräsentation „Die Erschöpfung der Frauen“ mit Autorin Franziska Schutzbach
Die Geschlechterforscherin Franziska Schutzbach wendet sich gegen ein misogynes System, das von Frauen alles erwartet und nichts zurückgibt. Und sie zeigt in ihrem Buch, welch vielfältigen Widerstand Frauen gegen die Ausbeutung ihrer Energie, ihrer Psyche und ihrer Körper leisten.

18. März, ab 16.00 Uhr und ab 19.30 Uhr
4020 Linz, mehrere Orte
(Workshops: Haus der Frau, Wärmestube/FRIDA, OÖ Kulturquartier. Abendveranstaltung: OÖ Kulturquartier, Landstraße 31, 4020 Linz)
Frauenarmut unerhört: Reichtum und seine Nebenwirkungen
Am Nachmittag finden unterschiedliche Workshops statt:  ein Blick durch die Männerbrille, Soziale Anlaufstellen, Gleichstellung der Frauen, Obdachlosigkeit, Frauenarmut als Kreuzweg.
Am Abend nimmt die Theatergruppe „Weltweiber“ das Thema Frauenarmut mit Humor und spitzer Zunge unter die Lupe.

20. und 27. April , 4. Mai, 17.00 -20.00 Uhr
Linz, Wissensturm, Kärntnerstr. 26, Raum Nr. 15.02 (im 15. Stock)

allES erREICHT? Auf dem Weg Richtung Geschlechtergerechtigkeit!
Die Workshop-Reihe gibt Einblick in die Lebensrealitäten von Mädchen und Frauen weltweit, schafft Raum für die Reflexion von Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und lädt zum Austausch über Handlungsoptionen ein.

StoP Oberösterreich: Verteilaktion Brot und Rosen

Im Zeitraum zwischen 18. März und 2. April wird mit dem Verteilen eines Jausensackerls auf Gewalt an Frauen und Kindern aufmerksam gemacht. In Kooperation mit Billa Leonfeldnerstraße/Harbach und Interspar Wels Nord tritt StoP an die Öffentlichkeit. Denn: Häusliche Gewalt kommt überall vor, in allen sozialen Schichten und in allen Kulturen und ist ein weitverbreitetes Problem.
StoP ist ein Nachbarschaftsprojekt und will die Zivilgesellschaft für häusliche Gewalt sensibilisieren und informieren. In Linz und in Wels finden alle 14 Tage Frauentische statt: Wir reden über Gewalt und überlegen uns, wie wir dieses Thema an die Öffentlichkeit bringen. Wir sind aktive Frauen und tauschen uns in gemütlicher Atmosphäre zum Thema aus.
Mitmachen? Einstieg jederzeit möglich: Linz@stop-partnergewalt.at, Wels@stop-partnergewalt.at

maiz und das kollektiv

Logo 20 Jahre maiz

Wir sind Frauen*, die in dieses Land migriert sind oder hier im Exil leben,
Schwarze Frauen*,
Frauen* of Color,
Frauen* mit und ohne Kopftuch,
Queere Frauen*,
Frauen*, die seit Generationen in diesem Land leben und immer noch gefragt werden, wo wir herkommen,
Frauen*, die gerade erst angekommen und Überlebende sind,
Frauen*, die an andere Lösungen außerhalb der Kriege glauben, welche die Welt für geopolitische kapitalistische Interessen verwüsten.
Frauen*, die stigmatisiert werden, weil sie in der Sexarbeit tätig sind.
Menschen, die Geschlechternormen sprengen!

Wir sind prekär beschäftigte Frauen*, auf deren Rücken die Krisen abgewälzt werden.
Frauen*, die ihre Erwerbstätigkeit während der Pandemie niederlegen müssen, um Kinder- und Altenpflege nachzugehen und den Haushalt zu übernehmen.
Mütter, die Mehrfachbelastungen nicht nur in der Pandemie auffangen müssen.
Wir alle sind unverzichtbar für diese Gesellschaft und werden dennoch immer weiter in die Prekarität gezwängt.

Wir wollen nicht zurück zum rassistischen, patriarchalen und neoliberalen Normalzustand und kämpfen nicht erst seit der Pandemie für Gegenentwürfe zu gesellschaftlichen Missständen. Daher wiederholen wir unermüdlich:
Legt euch nicht mit uns an, wir sind Viele und lassen Keine zurück!
Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen und schon gar nicht unterdrücken!
Wir erkämpfen uns Räume, ohne auf Erlaubnis zu warten.
Denn unser Feminismus ist widerständig, selbstorganisiert, partizipativ, autonom, transformativ und eine gelebte Utopie.
Wir zeigen der Welt gemeinsam die queer-feministische Kraft!

Bleibt gesund, bleibt kämpferisch – solidarische Grüße,
maiz und das kollektiv

Bild: rawpixel.com

Frauen hören - Podcast-Tipps

#Von Müttern und Töchtern
Kinder oder keine Kinder? Treu oder untreu? Minimalismus oder Altersarmut? Die wichtigen Fragen des Lebens - Lisa Ortgies (50+) von frauTV und Angelina Boerger (knapp 30) von Mädelsabende diskutieren sie aus. Mit knapp einem Vierteljahrhundert Abstand aufs Leben.

#fair&female: Ist Hausfrau zu sein eine Beleidigung, Evke Rulffes?
Es gibt einen Trend bei jungen, hippen Müttern: selbst backen. Und zwar "mindestens vier Geburtstagstorten für ein Kleinkind", erzählt die deutsche Kulturwissenschaftlerin Evke Rulffes, die in ihrem Buch "Die Erfindung der Hausfrau" dieser Rolle – auch durchaus mit Staunen – auf den Grund geht. Im Podcast spricht sie über unbezahlte Care-Arbeit und wie diese auch mit einem neuen "grünen" Liftstyle zusammenzupassen scheint.

#Frauenfragen - Der Podcast mit Mari Lang
Moderatorin Mari Lang verhandelt mit bekannten Männern Themen über die normalerweise mit Frauen gesprochen wird. Wie ist das mit den Falten und dem Älterwerden? Wie fühlt es sich an in einer Männerdomäne zu arbeiten, und wie lassen sich Kinder und Karriere vereinbaren?

#Große Töchter
Die Kulturwissenschaftlerin, Kolumnistin und Aktivistin Beatrice Frasl lädt alle zwei Wochen Frauen aus Wissenschaft, Kultur oder Politik zum Gespräch.

#Feminismus für alle. Der lila Podcast
Alle zwei Wochen nehmen Shoko, Laura, Lena, Susanne und Katrin das Weltgeschehen in die feministische Mangel und fragen sich: Was passiert da gerade? Geht das noch besser? Oder kann das weg?

#B7-Podcast: Podcast zum Weltfrauentag: Zeit für neue Frauenbilder
Folge ist ab 8. März online

Radio-Sendung B138 - Frauen als zusätzliche Chance am Arbeitsmarkt
Beitrag ist am 8.März, nachmittags zu hören

5. März: Equal Pay Day in OÖ

Frauen arbeiten also 64 Tage „gratis“.  Die aktuellsten Statistiken der Statistik Austria zum Bruttojahreseinkommen von Frauen und Männern nach Bundesländern 2020 belegen, dass Frauen in Oberösterreich im Durchschnitt um 17,8 Prozent weniger verdienen als Männer.
Das Frauenreferat des Landes will mit der Kampagne „Deafs a bissl mehr sei?“ mit unterschiedlichen Clips Mädchen und Frauen unterschiedlichen Alters ansprechen und sie ermutigen, selbstbewusst zu sein und gleichen Lohn für gleiche Arbeit einzufordern.

AMS Frauen stärken

Fachkräfte werden von Unternehmen dringend gesucht. Frauen stellen dabei ein wichtiges Potenzial dar, das noch mehr zu stärken ist. Das Arbeitsmarktservice (AMS) unterstützt mit Beratung und Ausbildungen, um Frauen höher zu qualifizieren und für handwerklich-technische Berufe zu gewinnen. Die aktuellen Angebote für Frauen sind auf der Seite www.ams.at/frauenstaerken zusammengefasst.
Und am 10. März findet ein eJOBmeeting exklusiv für Frauen mit renommierten Unternehmen statt.

Grafiken mit Mobilitäsdaten
Bild: VCÖ

Mobilität von Frauen vielfältiger

Das aktuelle VCÖ-Magazin steht ganz im Zeichen der Mobilität von Frauen. Noch immer übernehmen Frauen deutlich mehr Versorgungswege als Männer. Die Wegeketten sind komplexer, woraus sich andere Anforderungen an die Mobilität ergeben. Das betrifft auch den Weg in die Arbeit: Während nur jeder zehnte Mann Teilzeit arbeitet, ist die Hälfte der berufstätigen Frauen teilzeitbeschäftigt. Wenn es nur zu den klassischen Pendelzeiten gute öffentliche Verkehrsverbindungen gibt, sind vom mangelnden Mobilitätsangebot besonders viele Frauen betroffen. In Sachen gendergerechter Verkehrsplanung gibt es – trotz Verbesserungen in den vergangenen Jahren – noch großen Aufholbedarf.

Zurück