31 Jan
2017

2.402 Kulturpässe
im letzten Jahr ausgegeben

Über 100 Sozialeinrichtungen in Oberösterreich stellten Kulturpässe aus

Eintrittskarten für Konzerte, Theater oder Museen sind kostspielig, für Menschen mit niedrigem Einkommen zu kostspielig. Deshalb bleibt BezieherInnen der Mindestsicherung, Arbeitslosen, SeniorInnen mit Mindestpension oder Kindern aus einkommensschwachen Familien die Teilnahme am kulturellen Leben unter normal Umständen verwehrt. Bereits seit 10 Jahren sorgt Oberösterreich dafür, dass Kultur kein Luxusgut sein muss. 

Wer den Kulturpass "Hunger auf Kunst und Kultur" besitzt, kann kostenlos Ausstellungen und Veranstaltungen besuchen - von ABC Ansfelden bis Stelzhamer Gedenkstätte in Pramet. Über 70 Kulturpartner und Kulturpartnerinnen gibt es in Oberösterreich, sie stellen die Freikarten (auf eigene Kosten) zur Verfügung und behandeln alle Besucher und Besucherinnen mit dem gleichen Respekt. 

Dafür, dass armutsgefährdete Menschen auch wirklich zum ihrem Kulturpass kommen, sorgen zahlreiche Sozialeinrichtungen. Sie fungieren als Ausgabestellen, informieren und beraten. 2016 konnte so 2.400 Kulturinteressierten mit wenig Einkommen, die Möglichkeit für Veranstaltungsbesuche gegeben werden.

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