11 Sep
2019

Wahl 2019
Maria Stern

Partei Jetzt - Liste Pilz

Auf dem Schwarz-weiß Bild sieht man Maria Stern
© www.weissphotography.at / Marianne Weiss / Vienna

1.512.000 Menschen, das sind 17,5% der österreichischen Bevölkerung, sind armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Ein Viertel davon sind Kinder. Wie wollen Sie diesen Menschen gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen?

  1. Einführung der Sicherung des Unterhaltes
  2. Mindestlohn 1.700€
  3. Nachdenken über eine Kindergrundsicherung
  4. Flächendeckende, leistbare Kinderbetreuung
  5. Leistbares Wohnen

Die Aktion 20.000 muss wieder eingeführt werden.

Die Abschaffung der Notstandshilfe in Österreich darf nicht geschehen. Schon das Kürzen der NH erzeugt Armut v.a. bei Frauen und alten Menschen.

Armut in Österreich bedeutet eine Schande, die ich niemals akzeptieren werde.

Das neue Sozialhilfe-Grundsatzgesetz muss schleunigst rückgängig gemacht werden.

Die Betreuung von Flüchtlingen in Österreich funktioniert wegen der aktiven Zivilgesellschaft.

Das AMS braucht mehr Geld für Deutschkurse, Basisbildung und Höherqualifizierung, weil nur Menschen mit Ausbildung Chance auf eine nachhaltige Beschäftigung am Arbeitsmarkt haben.

Eine Arbeitslosenversicherung ist gerecht, wenn.. Die ALV ist immer gerecht: es ist eine Versicherungsleistung. Und wenn sich Kunden nicht an die Spielregeln halten, gibt es bereits (im internationalen Vergleich strenge) Sanktionen (Streichen der Geldleistungen).

Die Gleichstellung der Frauen fördern wir durch 1) die Unterhaltssicherung, 2) die Kopplung von gemeinsamer Obsorge und Doppelresidenz an Väterkarenz und gleichteilige Elternteilzeit und 3) die Wiedereinführung der besten 15 Erwerbsjahre als Bemessungsgrundlage für Pensionen.

Sofort umgesetzt werden sollte im Bildungswesen die finanzielle Gleichstellung der Schulen in Freier Trägerschaft mit konfessionellen Schulen, um Bildungsvielfalt zu gewährleisten statt ein EU Schlusslicht zu sein.

Greta Thunberg finde ich großartig.

Der erste Schritt in Richtung „Leistbares Wohnen für alle“ müsste sein, Spekulation mit Wohnraum zu verbieten. Wohnen ist ein Menschenrecht, kein Spekulationsgeschäft.

Nonprofit-Organisationen / NGOs in Österreich halte ich für das Rückgrat der Gesellschaft.

Anmerkung

Die Sozialplattform OÖ wollte wissen, wie die Spitzenkandidat*innen für die kommende Nationalratswahl soziale Probleme lösen würden. Die Politiker*innen sollten sich eine von sechs Fragen für eine Detailantwort aussuchen und anschließend den Wordrap vervollständigen.

Diese Fragen standen zur Auswahl:

  • 1.512.000 Menschen, das sind 17,5% der österreichischen Bevölkerung, sind armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Ein Viertel davon sind Kinder. Wie wollen Sie diesen Menschen gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen?
  • Plan der ÖVP-FPÖ-Koalition war die Abschaffung der Notstandshilfe in Österreich. Sie sollte durch die Mindestsicherung ersetzt werden. Wie stehen Sie zu dieser sozialstaatlichen Leistung in Österreich? Welchen Weg vertreten Sie?
  • Die Aktion 20.000 ist ausgelaufen. Doch die Langzeitarbeitslosigkeit ist derzeit noch immer unakzeptabel hoch und ältere Menschen sind mit Perspektivenlosigkeit am Arbeitsmarkt konfrontiert. Was ist Ihr Lösungsvorschlag dazu?
  • Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Österreich steigt. Die Fachkräfte dazu fehlen. Welche konkreten Lösungsansätze sind notwendig und umsetzbar?
  • Die arbeitsmarktpolitischen Zielvorgaben des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz bedeuteten drastische Kürzungen bei Asyl, Integrationsjahr, überbetrieblicher Lehrausbildung oder auch die Abschaffung der gebundenen Fördermittel für Frauen. Wo setzen Sie konkrete Schwerpunkte in der Arbeitsmarktpolitik? 2-3 Beispiele.
  • Frauen sind in Führungspositionen unterrepräsentiert, sie haben einen Karriereknick nach der Babypause und verdienen für gleiche Arbeit weniger als Männer. Mit welchem Programm wollen Sie dem entgegenwirken?

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