16 Nov
2018

warm - satt - sauber reicht nicht aus!

Reaktion der IV Sozialunternehmen zu weiteren Sparmaßnahmen

v.l.n.r.: Mag. Gerhard Breitenberger (GF Diakoniewerk), Mag. Silvia Kunz (GF FAB), MMag. Gernot Koren (Sprecher der IV Sozialunternehmen OÖ und GF pro mente OÖ), Mag. Christian Cakl (GF EXIT-sozial); Foto: IV Sozialunternehmen

Jeder Euro weniger im Sozialbudget bedeutet weniger Qualität und weniger Leistung für diejenigen, die sie wirklich brauchen. Das Leben für Menschen mit Beeinträchtigungen in der Mitte unserer Gesellschaft wird mit weiteren Kürzungen unmöglich.

Die Mitgliedsorganisationen der Interessenvertretung der Sozialunternehmen Oberösterreichs, 32 Einzelorganisationen im psychosozialen- und Behindertenbereich, sind seit 2015 mit einem sinkenden verfügbaren Gesamtbudget und schmerzhaften Sparmaßnahmen konfrontiert. Seit dem Jahr 2010 bis jetzt wurden strukturell, also nachhaltig und dauerhaft, bereits elf Prozent des Jahresbudgets gekürzt. Bis 2023 werden es voraussichtlich mindestens 15 Prozent sein. Die Auswirkungen der Kürzungen sind bereits in allen Bereichen spürbar.

Mit den Budgetkürzungen und dem Wegfall zahlreicher Leistungen kommt bei Menschen mit Beeinträchtigungen seit Jahren immer weniger Geld und damit weniger Leistung und weniger Qualität an, zudem steigen auch die Belastungen auf die Mitarbeiter*innen zunehmend an.

Presseaussendung lesen

Standpunktpapier lesen: Wir sparen in Oberösterreich zu Lasten von Menschen mit Beeinträchtigungen! Wollen wir das wirklich?

Artikel in: derStandard vom 13.11.2018: Sozialunternehmen in Oberösterreich warnen vor Qualitätseinbruch

Weitere Infos unter www.iv-sozialunternehmen.at

Zurück